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Diese Homepage ist den Arbeitern, Ingenieuren, Technikern und Wissenschaftlern aus den Werken von Junkers, BMW und Askania gewidmet, die im Oktober 1946 durch die Rote Armee zwangsweise in die UdSSR verbracht worden waren, um der sowjetischen Luftfahrt das leistungsfähigste Triebwerk jener Zeit zu konstruieren, zu bauen und in Produktionsreife zu überführen.


In siebenjähriger Tätigkeit leisteten über 600 Männer und Frauen mit ihrer Hände Arbeit und ihrem Spezialwissen als Triebwerkbauer ihren spezifischen Beitrag an den Reparationen, die das deutsche Volk laut Potsdamer Abkommen gegenüber den Völkern der Sowjetunion für die im Krieg zugefügten, unermesslichen Schäden zu erbringen verpflichtet war.


 In einem kleinen Ort namens Uprawlentscheski nahe der Stadt Kuibischew/Samara richteten sie in einer leeren Halle mit den aus den Heimatbetrieben von der Roten Armee herbeigeschafften Maschinen und Ausrüstungen eine Fabrik ein. So schufen diese Männer und Frauen  die Voraussetzungen dafür,  dass der sowje-tische Triebwerkbau  in kurzer Zeit den Anschluss an das Weltniveau  erreichen konnte.


1996 und 2006 wurden in Samara mit Festveranstaltungen und wortreichen Reden des 50. und des 60. Jahrestages der Gründung des Werkes gedacht. Da dabei mit keinem Wort der bedeutende Anteil der deutschen Spezialisten an der Gründung und Entwicklung des Werkes erwähnt und gewürdigt wurde, soll diese Tafel dazu beitragen, die Namen dieser Deutschen für die Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen zu bewahren und zu ehren.


Für sie wurde diese  Ehrentafel geschaffen, um die Erinnerung an ihre Leistungen wach zu halten.







Deutsche Triebwerk-spezialisten in Upra 1949